Am Donnerstag (23.11.) wurden insgesamt 63 Jugendfeuerwehren im Rahmen einer Feierstunde zum zweiten Mal nach 2013 mit dem Qualitätssiegel der Kreisjugendfeuerwehr Darmstadt-Dieburg ausgezeichnet. Durch diese Auszeichnung können sie sich weiterhin als qualifizierte Jugendfeuerwehrstandorte bezeichnen.

 Als sechsten Teil der “Zukunftsschmiede Jugendfeuerwehr” hat die Kreisjugendfeuerwehr Darmstadt-Dieburg im Jahr 2013 ein umfangreiches Qualitätssicherungsmodell für die Jugendarbeit ihrer Jugendfeuerwehren eingeführt. Um die Qualität konstant auf hohem Niveau halten zu können, müssen sich die Jugendfeuerwehren alle vier Jahre erneut qualifizieren. Zahlreiche Kriterien vom Ausbildungsstand der Jugendbetreuer über die Integration in die örtliche Gemeinschaft, bis zur attraktiven und sinnvollen Gestaltung der angesetzten Tätigkeiten. Dies zeigt die Qualität, über welche die Jugendfeuerwehren verfügen.

 Bei ihrer Ansprache ging Kreisjugendfeuerwehrwartin Carina Hoeft auf den Bedarf einer solchen Qualitätssicherungsmaßnahme ein, um nachhaltig hochwertige Arbeit gewährleisten zu können. Sie machte deutlich, dass die Entscheidung, das Qualifizierungsmodell ins Leben zu rufen, zu 100 Prozent richtig war. „Qualität ist wichtig für Sponsoren, Eltern, Politiker, generell alle Außenstehende, die sich von der guten Arbeit der Jugendfeuerwehren überzeugen wollen“, so Hoeft weiter.

 Bei seinen Grußworten dankte Landrat Klaus Peter Schellhaas der Kreisjugendfeuerwehr für das die tolle Arbeit in der Vergangenheit und betonte, wie wichtig es ist, dass das auch außerhalb der Feuerwehr Anerkennung findet. Dieses Modell zeige „wie ernst das Heranführen der Jugendlichen an die wichtige Aufgabe Brandschutz genommen wird.“

 Stadtrat Dr. Wolfgang Gehrke dankte ebenfalls für das Geleistete und zeigte großen Respekt für das Engagement der Jugendfeuerwehren, dass für eine solche Qualifizierung nötig ist.

 Wie wichtig ein solcher Standard ist, sagte auch der neue Kreisbrandinspektor Heiko Schecker. So bekommen alle Jugendfeuerwehren eine Hilfestellung an die Hand, an der sie sich orientieren können. So entsteht ein roter Faden in der Arbeit der Jugendfeuerwehren, in einem Rahmen, den die Kreisjugendfeuerwehr bereitgestellt hat.

 Der Landesjugendfeuerwehrwart Markus Potthof danke der Kreisjugendfeuerwehr für die gute Arbeit und appellierte an die Verantwortlichen immer weiterzumachen und nicht aufzuhören besser zu werden.

 Danach wurden die Plaketten und Zertifikate durch zahlreiche Vertreter der Politik und des Feuerwehrwesens an die Jugendfeuerwehren überreicht.