Abwechslungsreiche sportliche Begegnung

 

Die Sporthalle in Erzhausen konnte als Austragungsort der diesjährigen sportlichen Begegnung der Kreisjugendfeuerwehr genutzt werden. Aus allen sechs Bezirken hatten sich Jugendfeuerwehren qualifiziert, um den „Kreismeistertitel“ zu vergeben. Bürgermeister Rainer Seibold ließ es sich nicht nehmen, die Jugendfeuerwehren in seiner Gemeinde persönlich willkommen zu heißen und einen fairen Verlauf der Veranstaltung zu wünschen.

 

 

 

Das Jugendforum hatte den Wunsch geäußert, die sportliche Begegnung nicht als Einzelsportart, sondern mit mehreren Kleinspielen zu gestalten. Diesem Wunsch wurde natürlich gefolgt und das Organisationsteam rund um Marcus Buß konnte gleich sechs Spiele vorbereiten. In der ersten Spielrunde ist voller Körpereinsatz gefragt gewesen. Zwei Mannschaften standen sich beim Bierdeckelwerfen gegenüber und mussten in einer festgelegten Zeit möglichst viele Bierdeckel in die gegnerische Feldseite befördern. Nach einer kurzen Verschnaufpause zum Zählen der Bierdeckel wurde dann nochmals die Seiten getauscht, die Mannschaftstaktik angepasst und nochmal gegen die gleiche Mannschaft angetreten. Bei Spiel Nummer zwei sorgten ca. 400 kleine Flummis für gute Laune. Die kleinen Gummikugeln mussten von einem Werfer in einem umgedrehten Turnkasten versenkt werden, wobei manch ein Werfer kurz vor der Verzweiflung gewesen ist, da die Flummis nicht nur in die Kiste rein- sondern auch wieder raushüpften.

 

Nach einer kurzen Umbaupause konnte Phase zwei der Spiele gestartet werden. In einer Hälfte der Sporthalle wurde ein Mattenrennen absolviert, wobei die Fünfermannschaft durch den wechselseitigen Einsatz einer Turnmatte von einer Wand zur nächsten gelangen musste, ohne dass ein Mitglied der Mannschaft den Boden berühren durfte. Bei einer Laufstaffel wurden die Jugendfeuerwehrmitglieder im Tempo etwas gebremst, denn ein Teelicht auf einem Bierdeckel musste transportiert werden, ohne dass die Flamme verlöschte. Ein Verdecken der Flamme mit der Hand ist natürlich nicht erlaubt gewesen, um etwas Spannung in das Spiel zu bringen.

 

Die letzte Spielrunde forderte in beiden Spielen Geschicklichkeit. Zum einen mussten zwei Mannschaften gegeneinander antreten und gegenseitig Luftballons zum Platzen bringen, welche beim Gegner am Fußgelenk befestigt worden sind. Zum anderen wartete die für die Zuschauer amüsanteste Aufgabe auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: eine Spaghetti musste in eine Maccaroni gesteckt werden. Was einfach klingt, ist in der Umsetzung kompliziert, denn das Ineinanderschieben musste nur mit Hilfe des Mundes erfolgen.

 

Nach Abschluss aller Spiele und der Auswertung konnte die ersehnte Siegerehrung durchgeführt werden. Aus den Händen des Bürgermeisters konnte die Mannschaft aus Griesheim den Pokal für den dritten Platz entgegen nehmen. Kreisbrandinspektor Heiko Schecker beglückwünschte die Zweitplatzierten aus Alsbach und den begehrten Pokal des Landrates konnte Klaus Peter Schellhaas an Hergershausen verleihen.